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12.04.2018

Tom Henning

Tom Henning
Tom Henning nimmt die Glückwünsche des Bürgermeisters entgegen © Stadt Ludwigslust, Foto: Sylvia Wegener

„Qualität ist das beste Geschäft“ – mit diesem ersten Satz wird nicht nur der Besucher auf der firmeneigenen Website empfangen, es ist DER Grundsatz, nach dem Tom Henning arbeitet. Ihm ist es wichtig, jederzeit die Ansprüche der Kunden zu erfüllen und sich gleichzeitig den eigenen Ansprüchen zu stellen.

Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg – Schwerin e.V., in dem Tom Henning Mitglied ist, vertritt insgesamt mehr als 600 Unternehmen, davon allein ca. 300 aus der Region Ludwigslust- Parchim. So stellt allein schon die Nominierung eine Auszeichnung dar. Dass Tom Henning dann letztendlich auch Unternehmer des Jahres 2017 geworden ist, ist nicht nur eine hohe Auszeichnung, es ist vor allem ein Qualitätssiegel. Ein Qualitätssigel für die eigene Arbeit und die Arbeit seiner mehr als 50 Mitarbeiter. Tom Henning ist seit dem Jahr 2000 Geschäftsführer der Ing. Siegmund Henning Anlagentechnik GmbH - SHA GmbH, eine Firma, die erfolgreich Förderschnecken, Ersatzteile, Baugruppen und Silozubehör produziert.

Das Unternehmensleitbild seiner Firma definiert die SHA als mittelständisches Familienunternehmen, das gesellschaftliche und soziale Verantwortung übernimmt. Solides Wachstum aus eigener Kraft ermöglichen - nur so können Arbeits- und Ausbildungsplätze langfristig gesichert und neue geschaffen werden. Im Mittelpunkt des Denkens und des Handelns stehen die Kunden. Tom Henning und seine Mitarbeiter setzen auf die partnerschaftliche und langfristige Zusammenarbeit mit den Kunden und Lieferanten. Flexible, qualitative und innovative Lösungen und Produkte für fast alle Branchen zu entwickeln, das sind die Stärken, mit denen Tom Henning und seine Mannschaft punkten können. Zufrieden sind sie erst, wenn es auch der Kunde ist. Dazu gehört auch ein faires Preis- Leistungsverhältnis, hohe Qualität der Materialien, individuelle Auftragsplanung und -durchführung sowie der Fachkompetenz der Mitarbeiter.

Um „Unternehmer des Jahres“ zu werden, müssen eine Vielzahl von Kriterien erfüllt sein. Das Unternehmen muss in der Region etabliert sein und in den letzten zwei Jahren ein Wachstum zu verzeichnen haben. Die SHA wurde bereits 1996 von Siegmund Henning als Ingenieurbüro mit Handelsgeschäft gegründet, Im Jahr 2000 wurde daraus die Ing. Siegmund Henning Anlagentechnik GmbH –SHA GmbH. 2003 wurde mit nur 5 Mitarbeitern am Standort Warlow begonnen, eine eigene Fertigung von Förderschnecken und Bauteilen aufzubauen. Sechs Jahre später wurde die Produktion um den Standort Ludwigslust erweitert. Gegenwärtig arbeitet die Firma an zwei Standorten mit mehr als 3.000 m² Produktions-und Lagerfläche sowie auf weiteren 5.000 m² Logistikfreifläche. Dort gibt ein Konstruktionsbüro, eine Edelstahlfertigung, Lackiererei, Endmontagebereich, 3D-Laserbearbeitung, CNC Dreh- und Fräsmaschinen und eine eigene Logistikabteilung.

Bei der Nominierung zählt das ehrenamtliche Engagement des Unternehmers ebenso wie die Frage nach der Familienfreundlichkeit des Unternehmens. Tom Henning ist stolz ist darauf, dass die SHA GmbH 2017 mit dem Familiensiegel ausgezeichnet wurde: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für uns eine wichtige Grundlage für eine gute Zusammenarbeit. Auf den sozialen Umgang mit unseren Mitarbeiter legen wir großen Wert“, so Tom Henning.

Um Unternehmer des Jahres zu werden, zählen neben all diesen Faktoren aber vor allem die harten Bilanzzahlen und auch da musste sich die SHA dem Vergleich aller drei Nominierten stellen. Die SHA kann auf eine positive Entwicklung blicken. Einbußen gab es 2015, als die Russlandsanktionen auch für die SHA spürbar wurden und eigene Absatzmärkte betroffen waren.

Tom Henning ist ein positiv denkender Mensch. „Bei allen Krisen haben wir auch immer ein wenig Glück gehabt“. Und vorausschauend. Wirtschaftsmärkte stehen nicht still, entwickeln und verändern sich, Garantien gibt es keine. Trotzdem versucht Tom Henning nach vorne zu schauen. „Ich hätte die Firma nicht aufgebaut, wenn ich nicht 10 Jahre voraus geschaut hätte.“

Der nächste Eintrag in der Firmenchronik kann schon bald geschrieben werden: es besteht die Absicht, eine neue Fertigungshalle zu bauen. Diese soll aller Voraussicht nach zum Jahresende 2018 eingeweiht werden. Um sich weiter am Markt behaupten zu können, hat Tom Henning in den nächsten Jahren vor allem Investitionen in die Digitalisierung und die Automatisierung im Auge. „Wir werden langfristig immer mehr Probleme bekommen, geeignete Arbeitskräfte hier in der Region zu finden. Um Wachstumsprozesse anzustoßen, bleibt uns kein anderer Weg.“ Sylvia Wegener, Büro des Bürgermeisters, 09.04.2018