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31.03.2017

Verkehrssicherheitstag

2017 Verkehrssicherheitstag (10)
© Stadt Ludwigslust

Es wimmelte nur so von Schülern an diesem Vormittag: 350 Schüler aus insgesamt 6 Ludwigsluster Schulen hatten sich angesagt. Verkehrssicherheitstraining – nicht abstrakt, sondern ganz konkret vor Ort, am Bahnhof Ludwigslust.

Die Bundespolizei hat sich für diesen Tag Partner ins Boot geholt. Gemeinsam mit dem DRK und der Ludwigsluster Feuerwehr gab es verschiedene Stationen rund um das Thema Verkehrssicherheit, Prävention, 1. Hilfe und Rettungseinsätze, die von den Schülern nach und nach besucht werden konnten.

Als eine der ersten Stationen hat die Bundespolizei ein Unfallauto ausgestellt – ein Anblick, der nicht nur die Schüler betroffen macht. In der Bahnhofshalle dann arbeitet die Bundespolizei mit Präventionsfilmen. Anschaulich werden die unterschiedlich langen Bremswege von Zügen und Autos dargestellt und in einer realistischen filmischen Szene ein Aufprallunfall eines Zuges auf ein Auto gezeigt. Auch das macht betroffen.

Auf dem Bahnsteig zeigt die Bundespolizei die Wirkung von Hochleitungsstrom auf den Menschen, ein Bahnstrommodell steht dafür zur Verfügung. Ein Polizeibeamter erklärt den Schülern die Wirkung von Hochleitungsstrom und zeigt anhand des Modells, welche Folgen es haben kann, wenn ein Mensch zu dicht an die Stromleitungen kommt. Selbst aus einer Entfernung von 1,5 m noch entlädt sich der Strom über den Menschen. Auch diese Vorführung hinterlässt Spuren bei den Kindern.

Ein weiterer Polizeibeamter wartete mit Schülern an der Bahnsteigkante auf einen vorbeifahrenden Zug – den Luftsog eines ICE selber spüren! Schnell kamen die Kinder zu der Erkenntnis, warum es an Bahnsteigen Sicherheitslinien gibt und wie man sich dort zu verhalten hat.

Auf dem Bahnhofsvorplatz wartete „Anne“ auf die Schüler. Aber „Anne“ reagiert nicht auf Ansprachen der Schüler. „Anne“ ist eine Modellpuppe des DRK, an der 1. Hilfemaßnahmen demonstriert und geübt werden können. Auch der Blick in einen RTW, einen Rettungswagen, war für die Schüler eine neue Erfahrung.

Für DRK-Koordinator Andreas Skuthan ist die Teilnahme des DRK an solchen Veranstaltungen eine Selbstverständlichkeit, ist es für ihn doch immens wichtig, dass die Kinder so früh wie möglich mit 1. Hilfemaßnahmen vertraut gemacht werden. Skuthan: „Kinder aus den Floriangruppen der Feuerwehr sind schon relativ gut informiert, es kommt aber darauf an, möglichst alle mit der 1. Hilfe vertraut zu machen.“ So standen an diesem Verkehrserziehungstag Fragen wie: Wie läuft eine Rettungskette, Wie wichtig ist 1. Hilfe, was ist Eigenschutz, auf dem Programm. Das Verhalten an einem Unfallort stand im Fokus der Aufmerksamkeit.

Neben dem DRK war auch die Ludwigsluster FFW am Bahnhofsplatz präsent. Ein Feuerwehreinsatzfahrzeug wurde aufgestellt  und den Schülern die Möglichkeiten aufgezeigt, die dieses Fahrzeug im Rettungseinsatz bietet. 31.03.2017, Sylvia Wegener, Büro des Bürgermeisters