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10.11.2016

Sammlung

Spendensammlung
Auf dem Wochenmarkt unterwegs: Bürgermeister Reinhard Mach und Oberstleutnant Jörg Sieder © Stadt Ludwigslust

Soldaten bitten dieser Tage wieder um finanzielle Unterstützung für die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Den Auftakt der Sammlung bildet am 10. November 2016 die gemeinsame Sammlung des Kommandeurs des Versorgungsbataillons 142, Herrn Oberstleutnant Jörg Sieder, und dem Bürgermeister der Stadt Ludwigslust, Herrn Reinhard Mach. Beide sammeln gemeinsam für den guten Zweck auf dem Wochenmarkt und vollziehen somit symbolisch den Start der Sammelaktion in Ludwigslust. In der nächsten Woche werden weitere Soldaten im Stadtgebiet um eine Spende für den Volksbund bitten.

Die Stadt Ludwigslust pflegt seit dem 03. Juni 2016 eine Patenschaft mit dem in der Hagenower Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne beheimateten Versorgungsbataillon 142. So ist der gemeinsame Sammlungsauftakt eine der ersten gemeinsamen Aktivitäten.

Als einziges Bataillon der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ ist das Versorgungsbataillon 142 disloziert. Es führt Kompanien an den Standorten HAGENOW, HAVELBERG und TORGELOW und umfasst etwa 1000 Soldaten. Es stellt die logistische Unterstützung der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ im gesamten Aufgabenspektrum des Heeres sicher. Das Versorgungsbataillon 142 deckt im Betrieb Inland und in den Einsatzländern die Fähigkeiten, Transport, Nachschub und Instandsetzung ab.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.

Die Bundeswehr und der Reservistenverband unterstützen den Volksbund durch Arbeitseinsätze auf in- und ausländischen Kriegsgräberstätten, in den Workcamps, bei Gedenkveranstaltungen sowie der Haus- und Straßensammlung.