Kirchliches Leben

Ev.-Lutherische Stadtkirchengemeinde

Unser Leitbild: Wir wollen helfen, Formen für ein Leben im Glauben an Jesus Christus zu finden und den großen Erfahrungsschatz aller Generationen entdecken und nutzen.

 

Gemeindesituation 
Zur Stadtkirchengemeinde gehören etwa 2200 Gemeindeglieder im Kerngebiet der Stadt Ludwigslust und den eingemeindeten Dörfern Techentin und Hornkaten. Predigtstätte ist die Stadtkirche und in den Wintermonaten das Gemeindehaus. An Wochentagen werden auch in zwei Seniorenpflegeheimen Gottesdienste gehalten. 
In Trägerschaft der Kirchengemeinde befinden sich auch der Evangelische Kindergarten „Alexandrinenstift" mit 55 Plätzen und der große Stadtfriedhof. 
Zentrum des kirchgemeindlichen Lebens sind die Stadtkirche und das Gemeindehaus in der Clara-Zetkin-Str. 12, das Raum für Gruppen und Angebote bietet. Aktuelle Informationen zu Gottesdiensten, Angeboten für Alters- und Zielgruppen, Veranstaltungen und anderes sind auf der Homepage ersichtlich (www.stadtkirche-ludwigslust.de). 

Gottesdienstliches Leben 
Gottesdienste sind für viele Menschen die wichtigste Kraftquelle ihres Glaubens. Sie hören die Botschaft des Evangeliums, erleben Gemeinschaft, beten zusammen und stärken sich beim Abendmahl. Auch Taufen, Konfirmationen, Trauungen oder Trauerfeiern finden im Rahmen eines Gottesdienstes statt. 
In Ludwigslust wird an allen Sonn- und (kirchlichen) Feiertagen und auch zu weiteren Anlässen zu Gottesdiensten eingeladen, wodurch ein vielfältiges und abwechslungsreiches Gottesdienstleben möglich wird. 

Gedenkgottesdienste 
Zu bestimmten Ereignissen werden besondere Gedenkgottesdienste und -veranstaltungen gefeiert. 
Jedes Jahr findet am 22. Februar eine Andacht zum Gedenken und Erinnern an den Bombenangriff auf dem Friedhof statt. 
Ebenso ist in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin, das Gedenken am 2. Mai zu einer Tradition geworden: dieser Tag erinnert an die Befreiung des KZ Wöbbelin im Jahr 1945 und an die vielen Opfer der Naziherrschaft. 

Kirche und Diakonie
Diakonie ist vor allem Dienst an den Menschen, die der Hilfe bedürfen. Ein Leitspruch diakonischen Wirkens ist das Wort Jesu: „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40), was auch auf dem Portikus der Stadtkirche durch die große Sandsteinfigur des Evangelisten Matthäus, welcher sein Evangelium an jener Stelle aufgeschlagen in der Hand hält („Ev Matth XXV“), deutlich wird.
Unsere Stadtkirchengemeinde unterstützt in besonderer Weise auch die Arbeit der Kasachstan-Hilfe, den Freundeskreis Osteuropa (Rumänienhilfe) und den Verein Nirro e.V., der Projekte in Äthiopien durchführt. Auch in der Flüchtlingsarbeit vor Ort engagiert sich die Stadtkirchengemeinde.

Kirche in der Kirchenregion Ludwigslust-Dömitz
In der Kirchenregion wurde das Dorf + –Modell als eine besondere Form kirchengemeindlicher und regionaler Arbeit entwickelt: Grundidee ist, dass die Pfarrstellen auf den Dörfern in vollem Umfang erhalten bleiben. Dafür aber übernehmen die Dorfpastoren auch Aufgaben in den Städten und für die gesamte Region. Das Modell betrifft aber nicht nur die Pfarrstellen, sondern auch die Arbeit der Gemeindepädagogen und Kirchenmusiker.
Darüber hinaus werden Gottesdienste und viele weitere Veranstaltungen für die ganze oder Teile der Kirchenregion angeboten.

Ökumene
Das aus dem Griechischen stammende Wort „Ökumene“ bezeichnet im Ursprung die gesamte (bewohnte) Erde und wurde zum Synonym zur weltweiten Verbindung und Zusammenarbeit der Christen. Somit bezeichnet dieser Begriff sowohl die internationale Gemeinschaft der Christen als auch die nationale oder lokale Zusammenarbeit verschiedener christlicher Kirchen und Konfessionen. Beides ist für die Stadtkirchengemeinde wichtig.