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19.11.2018

Starke Frauen in der Hauptrolle

Ludwigsluster Frauenfilmtage 2018

Frauenfilmtage Foto Britta Becker (5)
Haben die Fäden in der Hand; Manuela Ulrich (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt) und Bettina Quiz (Luna Filmtheater) © Stadt Ludwigslust, BB

Am 13. und 14. November konnte man am frühen Abend so einige Frauen alleine oder in Grüppchen in Richtung Luna Filmtheater gehen sehen. Anlass waren die diesjährigen Frauenfilmtage. Diese sind eine Aktion der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ludwigslust-Parchim und der Stadt Ludwigslust. Gestartet wurde das Ganze im Jahr 2011, damals noch im Mai. 2012 haben sich die Gleichstellungsbeauftragten dafür entschieden, dass die Aktion beibehalten, aber zeitlich an den Internationen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November geknüpft werden sollte. Daher gab es nun bereits zum siebten Mal die Frauenfilmtage im November, die von den Gleichstellungsbeauftragten immer genutzt werden, um auf Hilfe- und Beratungsmöglichkeiten für Frauen hinzuweisen.

Jedes Jahr werden unterschiedliche Filme gezeigt, die eins gemeinsam haben: eine starke Frau in der Hauptrolle, die mit verschiedenen Problemen des weiblichen Geschlechts zu kämpfen haben; mal lustig, mal dramatisch; egal ob frei erfunden oder biografisch. In diesem Jahr wurden die Filme „Madame Aurora und der Duft von Frühling“ und „Battle of the Sexes – Gegen jede Regel“ gespielt. Schon am ersten Abend schallte oftmals Gelächter durch den großen Saal, als die Zuschauerinnen Hauptfigur Aurora durch den schwierigen Alltag und allerlei Hindernissen zwischen Wechseljahren, Jobsuche, Erziehung und Liebe begleiten konnten. Am zweiten Abend sind sie in die Tenniswelt der USA im Jahr 1973 eingetaucht und dem schwierigen Kampf von Tennisspielerin Billie Jean King um Gleichberechtigung im Sport gefolgt. Gipfel bildete der sogenannte ‚Kampf der Geschlechter‘ - ein Tennismatch gegen ihren männlichen Kollegen Bobby Riggs.

Viele Damen verabschiedeten sich schon bis zu den Frauenfilmtagen im nächsten Jahr und warten bis dahin gespannt, welche Filme dann gezeigt werden. Manuela Ulrich, Gleichstellungsbeauftragte